Unsere Fünftklässler lernen jetzt spielerisch programmieren: Das *Calliope-Projekt an unserer Schule

*Calliope ist ein Kleinstcomputer, dessen Entwicklung durch das Bundeswirtschaftsministerium unterstützt wurde. Er steht den Schulen in Klassensätzen zur Verfügung. Unterstützung kommt von der Initiative »Google Zukunftswerkstatt« in Zusammenarbeit mit dem Fraunhofer-Institut für Intelligente Analyse- und Informationssysteme IAIS, der Roberta-Initiative und der Calliope gGmbh.

Ob algorithmisches Denken, informatische Kompetenz, spielerisches Programmieren mit einfachen grafischen Bausteinen oder einfach nur das Interesse an digitalen Medien vertiefen - mit dem Calliope mini, einem Mikro-Controller-Board, lernen die Klassen 5a, 5b und 5c spielerisch und kreativ die Welt der Computer kennen. Dank einfacher Programme, die mit schnellen sichtbaren Erfolgserlebnissen überzeugen, können pfiffige Fünftklässler bald schon Computerprogramme selbst gestalten und kreativ entwickeln. Praktische Schritt-für-Schritt-Anleitungen und Übungen inklusive! Dafür wird unter der Leitung von Herrn Müller im NaWi-Unterricht extra eine Stunde pro Woche zur Verfügung gestellt werden. Für ganz besonders interessierte Schülerinnen und Schüler bietet Herr Christopher Kuproth zusätzlich nachmittags eine Computer-AG an.
Mit ein bisschen Übung und dem richtigen Programm verwandelt sich der Calliope Computer im Nu in ein Instrument, einen Taschenrechner, eine Wetterstation oder eine Diskokugel. Lasst euch überraschen! Ach ja: Das Calliope-Projekt wendet sich ganz besonders auch an Mädchen, denen darüber der Zugang zu den sogenannten MINT-Fächern (Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik) erleichtert werden soll. Unsere Schule gehört damit übrigens zu den 34 Bildungseinrichtungen, – darunter Gymnasien, Gesamtschulen, Realschulen plus und Grundschulen - die das Land Rheinland-Pfalz als Pilotschule für das Calliope-Projekt ausgewählt hat. Somit leistet die DRS einen wertvollen Beitrag zur Umsetzung der Strategie der Kultusministerkonferenz „Bildung in der digitalen Welt“.
 

Wer sich gerade fragt, was „Calliope“ wohl bedeutet, der muss sich kurz in die griechische Mythologie entführen lassen. Denn Calliope war eine der neun Töchter des mächtigen Göttervaters Zeus. Sie gilt als Muse der Dichtung, der Wissenschaft, der Philosophie und des Saitenspiels und ist die älteste und weiseste der neun klassischen Musen. Ihr Attribut ist die Schreibtafel. Heutzutage wäre es sicher ein Laptop oder ein Smartphone!

 

„Wenn dieses Projekt auch dazu beitragen würde, dass sich Mädchen verstärkt für die MINT-Fächer interessieren würden, wäre das eine tolle Sache“, so Jan Müller, der zusammen mit Christopher Kuproth „Calliope“ an unserer Schule betreut und organisiert. „Damit könnte zum Beispiel der fortschreitende Fachkräftemangel in der Industrie verringert werden. Aus diesem Grund ist es auch besonders wichtig, dass wir den Kindern schon früh einen Zugang zum Erstellen von Computerprogrammen ermöglichen. Denn die Welt von morgen ist eine digitale Welt, die es zu verstehen und zu beherrschen gilt. Der Umgang mit IT muss heute als vierte Kulturtechnik neben Lesen, Schreiben und Rechnen stehen. Wir streben eine umfassende Medienbildung an, damit sich die Schülerinnen und Schüler kompetent und verantwortungsbewusst in der digitalen Welt bewegen können. Calliope ist da ganz sicher ein wichtiger Schritt in die richtige Richtung.“